Das Rebenjahr 2015


In einem großen Weingut beginnt man schon im Januar mit dem Rebschnitt. Bei der kleinen Fläche in Kreuzberg ist das nicht notwenig. So kann man auf eventuelle Schäden durch Frost reagieren, indem man später schneidet und dann mehr Augen an den Ruten lässt.

Ich habe am 31. Januar die Weiden am Köppchensee besorgt, mit denen die Ruten angebunden werden. 

Nach fast zwei Monaten im Wassereimer sind schon erste Triebe gekommen und die Weiden waren sehr flexibel.

Bevor man die Bindung zwischen Bogrebe und Drahtrahmen herstellen kann, muss man zuerst den Rebschnitt machen und das nicht mehr benötigte Altholz entfernen. Dieses Jahr haben wir den Rebschnitt an den letzten beiden Märzwochenenden erledigt.

Im kommerziellen Weinbau leistet sich wohl niemand mehr den Luxus, Ruten mit Weiden anzubinden. Da ich in den Vorjahren eine Helferin hatte, die noch wusste, wie man das macht, haben wir 2014 erstmalig keinen Bindedraht mehr verwendet.

Die Mehrzahl der Reben wurde am letzten Märzwochenende angebunden. Ostersonntag wird noch die Neuanlage angebunden.